Landkarte · Taxonomie
Diese Taxonomie ordnet konkrete Compass-Themen in fachliche Kategorien ein. Sie zeigt, ob ein Thema Wissensobjekt, Bedeutungsschicht, Retrieval-Methode, Konstruktionsprozess, Qualitätsdimension, Governance- oder Architekturthema ist.
Taxonomie sortiert Begriffe. Ontologie erklärt ihre Beziehungen. Graph-Typen erklären Modellierungsformen.
Eine Taxonomie ist ein Ordnungssystem. Im Compass sortiert sie nach Rolle im GraphRAG-System: Manche Themen beschreiben Dinge im Wissensraum, andere Bedeutung, Retrieval, Aufbau, Qualität, Betrieb oder konkrete Architektur. So wird sichtbar, wohin ein Thema gehört und welche Nachbarseiten sinnvoll sind.
Klassifikation
Dieselben 21 Themen, zwei Brillen: sortiere nach fachlicher Kategorie oder nach Compass-Bereich – und sieh zu, wie sie sich neu ordnen.
Was im System als Wissen vorkommt
Dokumente, Chunks, Entitäten, Relationen, Claims, Quellen, Metriken, Entscheidungen und Tool-Ergebnisse sind die Dinge, über die GraphRAG-Systeme sprechen.
Welche Dinge müssen als eigene Objekte sichtbar werden, damit sie später gesucht, geprüft oder verbunden werden können?
Wie Objekte fachlich lesbar werden
Taxonomie, Ontologie, Schema und Semantic Layer ordnen Begriffe unterschiedlich: von einfacher Sortierung über Beziehungen bis zur operativen Nutzung in Abfragen und Agentenaktionen.
Welche Bedeutung muss explizit sein, damit ein System Daten fachlich richtig interpretiert?
Wie relevanter Kontext gefunden wird
Retrieval umfasst Vektorsuche, Keyword-Suche, Metadatenfilter, Graphpfade, Reranking und Fusion mehrerer Signale.
Welche Suchsignale braucht eine Frage, damit der Kontext passend ist?
Wie aus Rohquellen nutzbares Wissen entsteht
Quellen werden geparst, gechunked, extrahiert, normalisiert, validiert, versioniert und laufend aktualisiert.
Welche Pipeline-Schritte entscheiden, ob der Graph später vertrauenswürdig und nutzbar ist?
Wie Belastbarkeit bewertet wird
Qualität zeigt sich in Retrieval-Treffern, Graphkonsistenz, Provenance, Aktualität, Antworttreue, Kosten und beobachtbarem Systemverhalten.
Woran erkennt man, ob ein System tatsächlich bessere Antworten liefert?
Wie Nutzung kontrolliert wird
Rollen, Rechte, Sicherheitsgrenzen, Audit Trails, Review-Prozesse und Tool-Policies entscheiden, ob GraphRAG produktiv verantwortbar ist.
Wer darf welche Daten sehen, welche Aussagen schreiben und welche Aktionen ausführen?
Wie Bausteine zu Lösungen werden
Aus Konzepten, Methoden und Qualitätsregeln entstehen konkrete Architekturen, Use Cases, Business Cases und Lernpfade.
Welche Kombination aus Konzepten, Methoden und Betrieb passt zum konkreten Problem?